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Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 1. Oktober 2017

Ihre Wahlkarte können Sie unter www.wahlkartenantrag.at beantragen.

Um das Wahlrecht mittels Briefwahl ausüben zu können, ist es erforderlich, dass eine Wahlkarte ausgestellt wurde.

Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte haben:

Personen, die voraussichtlich verhindert sein werden, ihre Stimme vor der zuständigen Wahlbehörde abzugeben, etwa wegen Ortsabwesenheit, aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Aufenthalts im Ausland oder

Personen, die sich zwar am Wahltag in der Gemeinde aufhalten, denen der Besuch des zuständigen Wahllokals am Wahltag infolge mangelnder Geh- und Transportfähigkeit oder Bettlägerigkeit, sei es aus Krankheits-, Alters- oder sonstigen Gründen, oder wegen ihrer Unterbringung in gerichtlichen Gefangenenhäusern, Strafvollzugsanstalten, im Maßnahmenvollzug oder in Hafträumen unmöglich ist.

Die Wahlkarte kann bei der Gemeinde, beginnend mit dem Tag der Wahlausschreibung bis spätestens 27. September 2017 (vor dem Tag der engeren Wahl bis spätestens 25. Oktober 2017) schriftlich beantragt werden.

Sie kann auch bis zum 29. September 2017, 12.00 Uhr (vor dem Tag der engeren Wahl, bis 27. Oktober 2017, 12.00 Uhr), mündlich durch persönliches Erscheinen am Stadtamt Pinkafeld beantragt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt, kann auch ein schriftlicher Antrag gestellt werden, aber nur, wenn eine persönliche Übergabe der Wahlkarte an den Antragsteller oder an eine vom Antragsteller bevollmächtigte Person möglich ist.

Bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl kommt das Persönlichkeitswahlrecht zur Anwendung, wie Sie es von der letzten Gemeinderatswahl kennen. Damit Sie sich für die Wahl besser vorbereiten können, erhalten Sie in den nächsten Tagen mit der Wahlinformation je einen Musterstimmzettel für die Wahl des Gemeinderates und des Bürgermeisters. Diese Musterstimmzettel dienen nur zu Ihrer Information. Sie dürfen diese bei der Wahl am 01. Oktober 2017 nicht verwenden!

Sie können auf dem Stimmzettel für die Gemeinderatswahl auch bestimmten Kandidaten der von Ihnen gewählten Partei Vorzugsstimmen geben, insgesamt drei, einem Kandidaten jedoch nur max. zwei Vorzugsstimmen. Auf diese Weise bringen Sie zum Ausdruck, dass Sie die Zuweisung eines Gemeinderatsmandates an  den  von  Ihnen  bezeichneten  Kandidaten  besonders  wünschen.  
Im  Gegensatz  zur  Landtagswahl schlägt bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2017 eine Vorzugsstimme nicht die Parteistimme.

Wenn Ihnen beim Ausfüllen der Stimmzettel ein Fehler unterlaufen ist, versuchen Sie bitte nicht,
diesen  zu  korrigieren,  da  die  Gefahr  besteht, dass Ihre Stimme als ungültig gewertet werden
muss! Verlassen Sie in diesem Fall die Wahlzelle, zerreissen Sie vor dem Wahlleiter den fehlerhaf-
ten Stimmzettel und nehmen Sie diesen mit. Der Wahlleiter  wird  Ihnen  einen  neuen  Stimmzettel  
ausfolgen.

Bettlägerige und Briefwahl
Wenn Sie sich am Wahltag voraussichtlich nicht in der Gemeinde aufhalten, können Sie mit einer
Wahlkarte im  Wege  der  Briefwahl Ihre  Stimme  abgeben. Sofern Sie am Wahltag wegen Bettlägerigkeit nicht in das Wahllokal kommen können, besteht ebenfalls die Möglichkeit  bei  der  Gemeinde  den  Antrag  auf  Ausstellung einer Wahlkarte  und  Ausübung  des  Wahlrechtes vor  der  Sonderwahlbehörde zu  stellen.  In  diesem Fall kommt die Sonderwahlbehörde am Wahltag zu Ihnen nach Hause bzw. zu Ihrem Aufenthaltsort innerhalb des Gemeindegebietes.

Wie  wähle  ich  mit  Hilfe  der  Wahlkarte?  Wie funktioniert die Briefwahl?
Auf  der  Wahlkarte  finden  Sie  Informationen  zur  Briefwahl. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch! Sie können sofort  nach  Erhalt  der  Wahlkarte  im  Inland  oder  Ausland wählen.
Bei der Übermittlung auf dem Postweg können Sie die Wahlkarte  im  ausgefolgten Überkuvert senden.  In diesem Fall trägt das Land die Portokosten. Sie können auch die Wahlkarte bis Freitag, den 29.
September,  14.00  Uhr,  im  Gemeindeamt  abgeben. Sie können die Wahlkarte auch in den Briefkasten vor dem Eingang zum Stadtamt einwerfen. Beachten  Sie  aber,  dass  die  Wahlkarte  spätes-
tens  am  Freitag,  dem  29.  September  2017,  um 14.00  Uhr,  bei  der  Gemeinde  eingelangt  sein  
muss! (Der  Briefkasten  der  Stadtgemeinde  Pinkafeld vor dem Rathaus wird zu diesem Zeitpunkt
geleert.) Wahlkarten, die später bei der Gemeinde einlangen, werden nicht mehr berücksichtigt.
In  diesem  Fall  ist  die  Stimmabgabe  wegen  Verspätung nichtig.

Falls  Sie  sich  trotz  Ausfolgung  einer  Wahlkarte entscheiden,  am  Wahltag  vor  der  Wahlbehörde zu wählen, beachten Sie bitte, dass die Wahlkarte  in  diesem  Fall  keinesfalls  ausgefüllt  und  unterschrieben sein darf. Diesfalls müssen Sie die unausgefüllte  und  nicht  unterschriebene  Wahlkarte mit ins Wahllokal bringen!!