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Information bezüglich Osterfeuer

Brauchtumsfeuer, aber richtig!

BRAUCHTUMSFEUER (Osterfeuer und Sonnwendfeuer) müssen dem Brauchtum dienen, nicht der Entsorgung. Feuchtes Material und Abfälle erzeugen giftigen Rauch!

Der Brauch des Osterfeuers wird im Burgenland hoch gehalten. Eine Ausnahme-Verordnung zum Luftreinhaltegesetz ermöglicht, dass diese Tradition auch aufrecht erhalten werden kann. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass beim Abbrennen von Brauchtumsfeuern einige Regeln eingehalten werden müssen, um Mensch, Tier und Umwelt zu schützen.

Brauchtumsfeuer dürfen beispielsweise nicht zum Entsorgen von Abfällen missbraucht werden. Außerdem müssen sie allgemein zugänglich sein und dürfen ausschließlich mit trockenen, biogenen, nicht beschichteten und nicht lackierten Materialien beschickt sein.
* Während des Abbrennens muss eine geeignete, zumindest volljährige Aufsichtsperson
  dauernd anwesend sein.
* Ab einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h ist das Abbrennen verboten.
* Auf einen Abstand von mind. 25m zu benachbarten Gebäuden ist zu achten.
* Die Verwendung von leicht flüchtigen oder wassergefährdeten Stoffen, wie z.B. Diesel-,
  Heiz- oder Altöl, Alkohol, Benzin oder Spiritus zum Entzünden des Feuers ist verboten.
* Es ist zu vermeiden, dass Rauchentwicklung zu Beeinträchtigungen der Sicht auf
  benachbarten Straßen führt.
* Bei Feinstaubbelastung am Vortag, bzw. Smog muss auf das Feuer verzichtet werden.

FALSCH!
• Abfälle und feuchtes Material gehören nicht ins Osterfeuer.
• Die Asche der Abfälle belastet das Grundwasser.
• Igel und Co. verbrennen in ihrem Versteck.


RICHTIG:
• Sauber aufgeschlichtetes Holz bekommt genügend Verbrennungsluft für eine
  vollständige Verbrennung der Schwelgase.
• Trockenes Holz verbrennt schadstoffarm.
• Im frisch aufgeschlichteten Holzstapel verbrennen keine Tiere, die dort Unterschlupf finden wollen.